
Gegen Ende weht uns noch zarter Zitonenduft entgegen. Gleichzeitig zerplatzen herabrinnende Schaumgebilde und legen unaufhaltsam eine beeindruckende Arbeit frei …
Wir sehen ein Meer filigraner Spiegelungen geschmeidig über formschöne Konturen gleiten während ein Lichtstrahl zusätzlich zarte Blitze auf seine unverschämt elegante Oberfläche tupft, die bald den ganzen Raum mit einbeziehen.
Goldschmiede tragen dazu bei, dass solche Bilder keine frühzeitigen Risse bekommen. In ihrem „Universum“ hantieren Sie deshalb mit einem regelrechten Sammelsurium an genialen Dingen – alles solides Handwerkszeug, das dennoch eine besondere Aura umgibt.
Gute Pflege ist dennoch von allen angesagt.



Perlen, Opale und Korallen würden grundsätzlich erstmal jedes trockene Klima meiden. Folglich auch die Sonne – und Ihre Gegenwart, falls Sie Lust am hemmungslosen Gebrauch von klebrigem Haarspray verspüren sollten! Hüllen Sie sie lieber gelegentlich in erfrischend feuchte Ledertücher. Das Empfinden kühler Leichtigkeit hält sie nämlich am Leben!
So ein Tuch macht aber auch einen guten Job, wenn es darum geht, den Alltagsstaub von seinen Schultern zu wischen! Aber wem erzähle ich das. Wahrscheinlich nehmen Sie sogar milde Spülmittellauge. Die funktioniert sehr gut. Und sicher lassen Sie abschließend stets klares Wasser drüberlaufen.
Also alles eitel Sonnenschein? Nö! Haben erstmal finstere Mächte den Schmuck mit dunklen Schatten überzogen, wird die Sache irgendwann – ach was! -, ziemlich schnell zum persönlichen Mordor. Schwefel und Kohlenstoff sind dabei nur zwei der Übeltäter die unsere Schätze gerne verfärben. Schließlich haben auch verwendete Kosmetika teuflischen Spaß daran.
Dass geniale Goldschmiede für solche „Katastrophen“ ausgekochtere Methoden im Ärmel haben ist ja kein Geheimnis. Doch sollen blumige Umschreibungen hier mal Mangelware bleiben – was nicht leicht fällt, wo doch manche Besitzer danach oft fast platzen vor Stolz, zum Henker!
